… Nicht ganz. Dafür aber in 14 Tagen zwei der berühmtesten, Jahrhunderte alten Bauwerke auf der Welt! Das waren definitiv die größten Superlative, die ich je in solcher Zeit absolviert habe!!
Mal langsam zum mitschreiben und von vorn. Ich habe gestern sage und schreibe meine vierzehnte und letzte Kreuzfahrt an Bord der beautiful Diamond angetreten. Jawoll, in zwei Wochen kommt Henni home und dann sind erst mal Ferien angesagt!
Mal langsam zum mitschreiben und von vorn. Ich habe gestern sage und schreibe meine vierzehnte und letzte Kreuzfahrt an Bord der beautiful Diamond angetreten. Jawoll, in zwei Wochen kommt Henni home und dann sind erst mal Ferien angesagt!
Die letzten Wochen waren zumeist durch lustiges Lachen, sagenhafte Sehenswürdigkeiten und endloser Erschöpfung gekennzeichnet. Nachdem ich letztes Jahr noch nicht das Glück gehabt hatte, zur großen Mauer von China zu fahren, bot sich mir die Gelegenheit vor knapp drei Wochen, als wir in Peking gewesen sind. Übrigens bin ich ob der eisigen Temperaturen, die da hoch im Norden geherrscht haben, erst mal wochenlang krank gewesen. So eine sonnenverwöhnter Seele kann da schon mal schwächeln…
Zumindest hab ich es geschafft: ich war da, an der großen Mauer von China!!!!!!!! Ein unglaubliches Gefühl, vor kilometerlangen Stücken zweitausend Jahre alter Geschichte zu stehen. Und darauf zu wandeln. Das wandeln sah in natura eher etwas holprig aus, die Stufen können einem schon buchstäblich das Genick brechen, und die Beine! Von den typischen, chinesischen Tippel-Schrittchen-Stufen bis hin zu mehr als einem halben Meter hohen Stufen war alles dabei. Und bei so viel Treppen steigen, wird einem auch bei frösteligen Temperaturen wieder warm. Auf dem Weg zur Mauer haben wir einen Teil des wirklich ursprünglichen Chinas miterlebt, die Behausungen (Häuser kann man das nicht nennen) der Menschen waren wie vor zweihundert Jahren, mindestens. Es war wirklich interessant, zu sehen, wie kontrastreich es außerhalb von Peking und Shanghai zugeht.
Auf dem Weg von Peking wieder runter nach Bangkok war Hong Kong wie immer ein Highlight. An dem Tag sind leider noch mal einige meiner besten Freunde von Bord gegangen, sodass wir schon die Nächte davor zum Tage gemacht hatten. Eigentlich gingen wir fest davon aus, vor zwölf wieder an Bord zu sein. Aber irgendwo von ganz tief unten kam dann doch noch ein ordentlicher Energie- und Adrenalin-Kick, der einen dann doch wieder mal dazu befähigt hat, den Hong Kong Overnight bloß nicht zu vergeuden und bis zum nächsten morgendlichen Sonnenstrahl auszukosten !!
Danach bin ich in einen ganz besonderen Genuss gekommen, nämlich eine Drei-Tages-Overland-Tour nach Kambodscha zu der sagenhaften Tempelstadt von Angkor Wat! Gut, es war nicht mein erster Besuch dieser Stätte, aber allein das Gefühl, drei Tage und zwei Nächte auf einer 5*-Luxus-Hotel-Tour mit nur 13 weiteren Passagieren zu sein, hat mich ungemein beflügelt!! Das war quasi mein Bonbon zum Abschluss meiner sieben Monate an Bord. Ich bin als Tour Escort mitgefahren und hab „aufgepasst“, dass auch ja alles richtig von statten geht und keiner unglücklich ist. Es war einfach traumhaft. Ich habe in Betten geschlafen, die so groß waren, dass ich nachts aufgewacht bin, und das Ende nicht gefunden habe…*schwärm*. In den drei Jahren, seit ich das erste Mal da war, hat sich einiges getan. Ich bin froh, dass ich es ohne die Massen an Menschen gesehen habe, die jetzt dort unterwegs waren. Ok, es war Ostern, aber so viele Leute unterwegs, das fand ich schon beeindruckend. Und, an manchen Orten und Tempeln konnte man schon gar nicht mehr überall hochklettern, reingehen, usw. Das war damals alles noch anders und viel großzügiger offen gehalten.
Nichts desto weniger ein paar tolle drei Tage, in denen wir Saigon, Angkor Wat und die Hauptstadt Kambodschas, Phnom Penh, besucht haben. Und ich nicht arbeiten musste. Da ist das schon sehr von Vorteil, wenn man eine Verstärkung an Bord hat :-)!
Gestern waren wir in Bangkok und haben die letzte „Ladung“ Passagiere an Bord bekommen, für die ich verantwortlich bin. Nach mir die Sintflut, net wahr? Auf dem Weg nach Peking erwartet mich nun noch auf den nächsten, letzten sechzehn Tagen viel Fun in the Sun, ein Ausflug nach Macau, mein letztes Hong Kong Overnight und das Ende meines Aufenthaltes hier an Bord!
Der Auftakt war gut und feuchtfröhlich! Denn mit einem Besuch in Pattaya, Thailand, in dem vor ein paar Tagen noch die Fetzen geflogen sein sollen, sind wir gestern traditionell zu den Neujahrsfeiern der Thai mit Tanzen auf den Tischen und überall Wasserspritzerei begrüßt worden! Da blieb wirklich kein T-Shirt trocken…
Hier gibt’s ein paar Kostproben zum Anschauen: