Was war los, die letzten Wochen…
Die letzte E-Mail, die ich geschickt habe, war mit meterhohen Wellen im Chinesischen Meer, schneebedeckten Piers und fliegenden roten Teppichen. Das war Anfang/Mitte März, als wir von unserem „üblichen“ Kurs zwischen Singapur und Hong Kong ein wenig höher nördlich vorgestoßen sind. Nicht gerade die perfekte Jahreszeit, um in diesen Gewässern zu cruisen. Auf dem Weg von Hong Kong war es affenkalt, in Taiwan, Japan, Südkorea… Meine Winterstiefel und –Jacke, die ich fast schon verflucht hatte, mitzunehmen, weil sie meinen eh schon minimalsten Stauraum blockieren, kamen dreimal hoch zum Einsatz, was für ein Segen! Dazu kamen Wellen von acht bis zehn Metern, die so stark waren, dass sie die Frontfenster des Schiffes durchschlagen haben! Es war auf alle Fälle mal etwas anderes als bisher :)! Fazit von diesen Reisen: das Schiff ist eher nur für Warmwetter geeignet, die Leute haben sich beschwert, dass es durch ihre Balkontüren wahnsinnig gezogen hat, …gut zu wissen! Und in dem Falle gut, dass man selber keins hat (:-/)
Auf dem Weg von Shanghai nach Hong Kong haben wir eine komplette Japan-Kreuzfahrt gemacht und sind in Hiroshima, Osaka, Kyoto und Kagoshima gewesen. Diese Stopps waren verzaubernd. Es hat zwar in den ersten drei Tagen durchgehend geregnet, ich hab in den vergangenen Monaten nie so viel Regen zu spüren bekommen, wie dort, aber es war so interessant anzusehen, es hat sich richtig japanisch angefühlt. Die Leute, die Damen in Kimonos, die Städte, die Kirschblüten, das Essen…
Dann ging der Gaudi richtig los. Wir sind über drei Wochen voll gechartert gewesen von einem Reiseveranstalter, der reine Gay Cruises anbietet. Es waren auch ein paar Frauen dabei, aber hauptsächlich unerhört gestählte Männerkörper von unverschämt gut aussehenden Typen, die mit fast nur einem Zweck an Bord gekommen sind, nämlich zu feiern! Eine 24-Stunden-Fete war das, Tag und Nacht Tanz auf den oberen Decks zu wahnsinnig cooler Musik, ich hab lange nicht so einen Spaß mit Gästen gehabt, wie dort! Für mich mit meiner Position hatte ich besonderes Glück, denn der Reiseveranstalter kam mit einem Team von mehr als dreißig Leuten an Bord, eigener Hotelmanager, Cruise Director, eigener DJ, Techniker, und der Vice President höchst persönlich! Und so viel Verstärkung ist glücklicherweise mir sehr zu Gute gekommen, denn eine internationale Hostess wurde während dieser Wochen nicht unbedingt gebraucht. Und somit bin ich zu meinen persönlichen Mini-Ferien an Bord gekommen. Naja fast, im Vergleich zu sonst mind. neun Std. Arbeit pro Tag bin ich so mit max. fuenf davon gekommen, und konnte mich dann ganz den Party People widmen. Ein Spaß, eine tolle Truppe und eine echte Erfahrung!!!
Am 9.April sind wir von Singapur auf die vierundzwanzig Tägige Reise nach Athen gegangen. Die Crowd, die wir nun an Bord haben, gleicht einem Altersheim, ganz besonders im Vergleich zu den zwei Fahrten zuvor mit den schönen Männern (wirklich etwas fürs Auge :-) !). Der Jogging-Track ist ab halb sechs Uhr morgens überfüllt (!!) und ab halb zehn Uhr abends ist das Schiff mausestill. Nun gut, das hat alles seine Vor- und Nachteile.
In 24 Tagen haben wir 16 Tage auf See, bisher haben wir auf Phuket gehalten und danach wieder einmal in Indien, Cochin und Mumbai. Wie letztes Mal waren diese zwei Stopps atemberaubend und anstrengend zu gleich. Eins kann ich sagen, ich freue mich nun wirklich auf Europa!
Jetzt sind wir auf dem Weg nach Dubai, und ich auf dem Weg zum höchsten Gebäude der Welt!
Und dann little by little rückt mein Urlaub näher, und Ende Mai mach ich mich runter von dem Kahn und dann – Home sweet Home, here I come!
Die letzte E-Mail, die ich geschickt habe, war mit meterhohen Wellen im Chinesischen Meer, schneebedeckten Piers und fliegenden roten Teppichen. Das war Anfang/Mitte März, als wir von unserem „üblichen“ Kurs zwischen Singapur und Hong Kong ein wenig höher nördlich vorgestoßen sind. Nicht gerade die perfekte Jahreszeit, um in diesen Gewässern zu cruisen. Auf dem Weg von Hong Kong war es affenkalt, in Taiwan, Japan, Südkorea… Meine Winterstiefel und –Jacke, die ich fast schon verflucht hatte, mitzunehmen, weil sie meinen eh schon minimalsten Stauraum blockieren, kamen dreimal hoch zum Einsatz, was für ein Segen! Dazu kamen Wellen von acht bis zehn Metern, die so stark waren, dass sie die Frontfenster des Schiffes durchschlagen haben! Es war auf alle Fälle mal etwas anderes als bisher :)! Fazit von diesen Reisen: das Schiff ist eher nur für Warmwetter geeignet, die Leute haben sich beschwert, dass es durch ihre Balkontüren wahnsinnig gezogen hat, …gut zu wissen! Und in dem Falle gut, dass man selber keins hat (:-/)
Auf dem Weg von Shanghai nach Hong Kong haben wir eine komplette Japan-Kreuzfahrt gemacht und sind in Hiroshima, Osaka, Kyoto und Kagoshima gewesen. Diese Stopps waren verzaubernd. Es hat zwar in den ersten drei Tagen durchgehend geregnet, ich hab in den vergangenen Monaten nie so viel Regen zu spüren bekommen, wie dort, aber es war so interessant anzusehen, es hat sich richtig japanisch angefühlt. Die Leute, die Damen in Kimonos, die Städte, die Kirschblüten, das Essen…
Dann ging der Gaudi richtig los. Wir sind über drei Wochen voll gechartert gewesen von einem Reiseveranstalter, der reine Gay Cruises anbietet. Es waren auch ein paar Frauen dabei, aber hauptsächlich unerhört gestählte Männerkörper von unverschämt gut aussehenden Typen, die mit fast nur einem Zweck an Bord gekommen sind, nämlich zu feiern! Eine 24-Stunden-Fete war das, Tag und Nacht Tanz auf den oberen Decks zu wahnsinnig cooler Musik, ich hab lange nicht so einen Spaß mit Gästen gehabt, wie dort! Für mich mit meiner Position hatte ich besonderes Glück, denn der Reiseveranstalter kam mit einem Team von mehr als dreißig Leuten an Bord, eigener Hotelmanager, Cruise Director, eigener DJ, Techniker, und der Vice President höchst persönlich! Und so viel Verstärkung ist glücklicherweise mir sehr zu Gute gekommen, denn eine internationale Hostess wurde während dieser Wochen nicht unbedingt gebraucht. Und somit bin ich zu meinen persönlichen Mini-Ferien an Bord gekommen. Naja fast, im Vergleich zu sonst mind. neun Std. Arbeit pro Tag bin ich so mit max. fuenf davon gekommen, und konnte mich dann ganz den Party People widmen. Ein Spaß, eine tolle Truppe und eine echte Erfahrung!!!
Am 9.April sind wir von Singapur auf die vierundzwanzig Tägige Reise nach Athen gegangen. Die Crowd, die wir nun an Bord haben, gleicht einem Altersheim, ganz besonders im Vergleich zu den zwei Fahrten zuvor mit den schönen Männern (wirklich etwas fürs Auge :-) !). Der Jogging-Track ist ab halb sechs Uhr morgens überfüllt (!!) und ab halb zehn Uhr abends ist das Schiff mausestill. Nun gut, das hat alles seine Vor- und Nachteile.
In 24 Tagen haben wir 16 Tage auf See, bisher haben wir auf Phuket gehalten und danach wieder einmal in Indien, Cochin und Mumbai. Wie letztes Mal waren diese zwei Stopps atemberaubend und anstrengend zu gleich. Eins kann ich sagen, ich freue mich nun wirklich auf Europa!
Jetzt sind wir auf dem Weg nach Dubai, und ich auf dem Weg zum höchsten Gebäude der Welt!
Und dann little by little rückt mein Urlaub näher, und Ende Mai mach ich mich runter von dem Kahn und dann – Home sweet Home, here I come!