Mittwoch, 4. April 2012

Anker lichten



Die Azamara Journey liegt nun schon mehr als zwei Wochen hinter mir, und faehrt, denk ich, auch ganz gut ohne mich :) Zeit, fuer Ferien, sehr dringend!

Die letzten Wochen an Bord sind nur so an mir vorbeigeflogen, die Karibik war die perfekte Aussteigerrunde, um noch mal schoen Sonne zu tanken. In Miami bin ich dann ausgestiegen und direkt nach Lima, Peru, geflogen.

Dort hab ich mich dann mit meiner allerbesten Suse getroffen, es haette nicht besser klappen koennen!
Und nun sind wir dabei, dieses so wundervolle Land mit seiner so unglaublich abwechslungsreichen Landschaft, zu erkunden.

Zunaechst haben wir es uns auf 3500m Hoehe in Cusco bequem gemacht. Von Null auf diese Hoehe hat uns ziemlich zu schaffen gemacht, Hoehenkrankheit laesst gruessen, und so haben wir eine gute Woche nur in Cusco und Umgebung verbracht. War toll! Und dort konnten wir uns auch schon mit einigen schoenen Tageswanderungen auf das vorbereiten, was dann kommen sollte: unsere viertaegige Wanderung im Lares-Tal, mit dem Machu Picchu als grosses Finale.

Wir sind bis auf einen 4400 m hohen Pass gekrakselt, und hatten von super Sonnenschein bis nicht wenig Regen und sogar Schneefall alles dabei, was uns Mutter Natur an Wetter bieten konnte!
Machu Picchu - dort ist mir ein Lebenstraum in Erfuellung gegangen. Keine Worte. Mein ganz persoenliches Hightlight dieser Reise, schon jetzt!

Von da aus sind wir in den Dschungel nach Puerto Maldonado geflogen, an die Bolivianische Grenze. Knackige 36 Grad Celsius sind uns entgegen gekommen, und es war endlich mal so schoen warm, dass man auch mal nach kurzen Sachen schreit!! ... Wir sind schliesslich immernoch in der Regenzeit...
Und da haben wir den Urwald erkundet, in der Tambopata Candamo Natural Reseve. Ein Kleinod. Ein wirlich noch unangetastetes Paradis auf Erden. Und bei unser Wanderung durch diese Landschaf, sind wir mit so einigen Tierbeobachtungen belohnt worden, um nur einen Riesennasenbaer oder Faultiermama mit Kind und Riesenflussotter zu nennen, Affen in freier Wildbahn in den Baumkronen...herrlich!

Und da wir die Zeit ja auch nicht im Ueberfluss haben, sind wir von dort aus gleich weiter, und nun sind wir live am Titikakasee, auf 3810 Hoehenmetern.
Gerade haben wir die Reedinseln der Vorfahren der Uro-Einwohner besucht, und nun entspannen wir noch ein bisschen im Hostel, bevor wir uns morgen weiter machen...in den tiefsten Canyon von Suedamerika...den Colca Canyon!

Gruesse aus dem total schoenen Peru, ich kann es nur weiterempfehlen, und vorab schon mal: Frohe Ostern!