



…Hing an meiner Cabin-Tür als ich gestern in Barcelona auf die Quest gekommen bin und in mein Zimmer kam, das ich mir mit meiner allerbesten Schiffsfreundin Tuba teile! Wie hab ich mich gefreut, sie ist ein Schätzchen, was das angeht!
Aber kurz von vorn und zum mitschreiben: Ich bin gestern von der Journey ausgeschifft, nach dem mein lieber Kollege German aus den Ferien zurückgekommen ist, und mich abgelöst hat. In Amalfi hat mich eine dicke Mercedes S-Klasse mit Fahrer abgeholt (Concierge zu sein zahlt sich so langsam aber sicher aus!), und mich auf dem Weg nach Neapel über Amalfi, Ravello und vorbei an diesem wunderschönen Küstenstreifen geführt. Tolle Landschaft im späten Oktober, malerisch verführerisch, mit einem traumhaften Farbspiel der Bäume, vom Himmel und dem Meer. Das hat sich angefühlt wie ein Miniurlaub, war zumindest so erholsam wie einer. Unglaublich, wie man lernt, aus solchen Kurzsequenzen so viel Energie rauszuholen!
Einen albtraumhaften Flug später in Barcelona gelandet und mit ach und krach noch das Schiff erwischt. Und nun bin ich ganz durch den Wind, und verwechsle Schiff mit Schiff, Personen mit Leuten und Gesichtern. Und stelle wieder einmal fest: die Zeit r-e-n-n-t!
Meine letzte cruise an Bord der Journey, welche sich in nur zwei Monaten sensationell so ziemlich zu meinem Lieblingsschiff katapultiert hat, ging nach neben Ägypten auch nach Israel, und dort hab ich mir einen Traum erfüllt und bin zum Toten Meer gefahren. In Israel habe ich unheimlich nette Kontakte zu den Veranstaltern, und die haben mir ein Freude gemacht, und mir für einen Tag einen Fahrer und Wagen zur Verfügung gestellt, der uns Mädels herumgefahren hat. Das Gefühl, in diesem Salzwasser zu schweben, war einmalig, ich wusste nicht, was mich erwartet, aber so hatte ich es mir nicht vorgestellt. Unglaublich!! Wir haben das volle Programm mitgemacht, mit Totem Meer Schlamm (schwer zu übersehen) bis zur Sulfat-Dusche (original aus der Quelle) und relaxtem Dahinschweben im Toten Meer, wo man keine Muschel, keinen Stein, keinen Fisch (aha!) und nichts weiter als Salz und noch mal Salz sieht, schmeckt, riecht… Die Haut war weich und geölt, wie nach einem Bad in Milch und Honig. Alles in allem eine super tolle Erfahrung und trotz der zwei Stunden Fahrt pro Strecke – ich würd es jederzeit wieder machen!!
Für die nächsten vier Wochen sind wir noch in Mittelmeer unterwegs, bevor wir uns, wieder einmal, auf den Weg gen Osten machen. Bye bye for now und viele Grüße…
