Sonntag, 30. Oktober 2011

Mittags halb 12 in...Barbados!


Von San Juan aus reisen wir stetig gen Sueden und fahren dabei an diversen Inselchen der Kleinen Antillen vorbei. Bis auf St. Barths (Foto: Shell Beach, und macht seinem Namen alle Ehre, zu schoen!), alles Neuland fuer mich.
In Dominica guck ich aus dem Fenster, ober besser ueber die Reeling, und sehe soweit das Auge reicht nur Dschungel und Berge. Schon in aller Fruehe brennt der Kontinent (hust: die Insel) mit bestimmt 28 Grad, feuchte-Luftschwaden haengen zwischen den Tropenbergen, und es ist einfach nur grell & heiss. Und schoen!!! Bin mal wieder auf Tour gegangen, und die fuehrte uns zu einem Wasserfall. Es gab Rumpunch, koestlich!
Fuer diese Saison hab ich mir zumindest eine Sache fest vorgenommen, und das waere die-Gegend-erkunden-und-Tourist-spielen-so oft es nur geht, ich glaube das kam im Sommer bei mir etwas zu kurz.
Und schliesslich erkunden wir gerade Welten, die ich nur aus dem Fernsehen und vor allem vom Erzaehlen kenn!

Nach Dominica waren wir auf den Grenadinen. Kannte ich bis dato auch nur vom Tequila Sunrise-Sirup... was ich allerdings dazu sagen kann ist: ein Eiland (in Mehrzahl), super suess, bunte Haeuser mit noch bunteren Daechern die gegen den blauen Himmel leuchten, und Straende...Straende...seufz :) Herrlich!

Heut schick ich liebe Gruesse nach Nah & Fern aus ... Barbados!
Meine Mittagspause war lang und sonnig. Und mit schoenem (once again!) Rum Punch.
Und nicht zu vergessen, meiner besten Freundin, die ich an Bord habe...Tuba! We had a lovely Day ;)
Cheers!

Dienstag, 25. Oktober 2011

Puertoooo Rrrrrico!

Mein erstes Ziel und fester Boden unter meinen Fuessen, nach neun Tagen nur Meer, Meer und nochmals Meer.
3211 Seemeilen liegen hinter uns, und nachdem wir Lissabon bei knackigen 30 Grad Celsius verlassen haben, begruesst uns San Juan und die Karibik schon seit Tagen mit einem Gemisch aus tropisch- feuchtem Sonnenschein.
Die ersten Tage auf See waren ziemlich ruckelig und wackelig, und irgendwie muss ich waehrend meiner fast dreimonatigen Ferien-"Auszeit" meine Seebeine verloren haben. Hust Hust...
Zumindest hat sich der Atlantik auch beruhigt, je mehr Tiefe wir unter uns hatten, und nun, nach all den Tagen, muss ich sagen...ich koennt noch mehr! :)

Mit einem Schiff, das nur halb voll ist, und keinem Hafen, zu dem man irgendwas wissen muss...laesst sich so eine Fahrt ziemlich gut rumkriegen. Der Start in meine naechsten vier Monate an Bord hat mir also sehr gut gefallen!

Und mit dem Wissen, dass es den ersten Morgen in Berlin Null Grad waren, als ich abgeflogen bin, laesst es sich in der Sonne ueber den Winter auf der Suedhalbkugel ziemlich gut aushalten!

Ahoi, Leinen los und weiter gehts in Richtung Suedamerika...