Ein Paar verspätete Weihnachtsgrüße in die Welt und aus der Ferne!!
Bei 30°C und der gleißenden Hitze von Bangkok ist es nicht so selbstverständlich, dass man far away from home in Stimmung kommt! Ist aber nicht so schlimm, wie auch schon in den vergangenen zwei Jahren sowieso nur das allerbeste draus gemacht, und wenn man in einer der coolsten Städte über Weihnachten drei Tage lang im Hafen liegt, kann da eigentlich nichts falsch zu machen sein… Also an dieser Stelle noch einmal meine liebsten Grüße, und ich hoffe, Weihnachten war für jeden das, was er sich erhofft hat!
Seit meinen letzten News ist einige Zeit vergangen, das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass mein Stundenkonto im November die dreihundert getoppt hat, und ich im Dezember auch die wenige Zeit, die ich frei hatte, so effektiv mit Landgängen und noch weiteren Freizeitaktivitäten gestaltet habe, wie möglich!:) Nicht, dass wir während der Überfahrt von Athen bis Teilziel 1 Dubai viel vom Land gesehen haben, bei acht Tagen auf See habe ich mich intensiv a) meiner Arbeit und b) meinem neuen Hobby, dem Salsatanzen, gewidmet. Es hat sich tatsächlich ein Jemand gefunden, der mich (nicht in die Irre) führen kann, und ich von blutigem Anfänger zu einer sehr interessierten Anfängerin geworden bin! Nie hätte ich gedacht, dass ich daran Gefallen finden würde! Da ist definitiv Potenzial, an dem ich dann in Mexico mit meiner Busenfreundin in diversen Salsabars feilen kann!! (lol)
In Dubai habe ich eine super Tour mitgemacht, eine Jeep-Dünen-4x4-Safari. Unbedingt weiterzuempfehlen, was für ein Spaß! Hat sich angefühlt, wie 1001 Nacht, und definitiv wieder ein Highlight. Es gibt so viele tolle Dinge, die man in Dubai machen kann, dieses Mal waren wir zum dritten Mal overnight da, und es gibt immer noch so viel zu machen!
Nach Dubai sind wir in Indien gewesen. Und dieses Mal haben sich die lokalen Behörden für uns Crew etwas ganz besonderes einfallen lassen- ohne Seemanspass kein Landgang. Als ob sie das die letzten beiden Male interessiert hätte..?! Noch nie hab ich mit einem deutschen Pass irgendwo nicht an Land gehen können. Gut, das lag vielleicht auch dieses Mal an extrem krass gelaunten Beamten vom Zoll und Hafenwache, die konnten gar nicht genug an Schnaps & Alkohol anfordern, um das Schiff klar zu machen. In diesem Kontext bekommt dieser Spruch dann wirklich wieder eine ganz ursprüngliche Bedeutung! Und somit haben wir, während die Gäste zwei Tage lang Mumbai erkundet haben, alle man das Schiff gehütet und es uns so angenehm wie möglich gemacht. Stichwort ‚Crewbar under the stars‘, und schon ist alles wieder gut.
In Phuket bin ich zum Patong Beach gefahren, und wenn man bedenkt, dass genau um diese Jahreszeit vor sechs Jahren die Riesenwelle an den Strand gerollt ist, und wie gut dort die Infrastruktur heute wieder intakt ist, das ist fast unglaublich. Die Thailänder sind so sehr eifrig und tüchtig, das sieht man wirklich nicht in vielen asiatischen Ländern. Und auch jetzt, nachdem wir über die Feiertage in Bangkok gelegen haben, kann ich nur wieder bestätigen: Ich liebe Thailand, das ist einfach ein großartiges Land zum Reisen!
Mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst habe ich schon in der Nacht vom 22. Dezember bekommen. Und zwar in Form von einem Riesen-Queen-size-bed-Zimmer mit Panoramafenster und Blick auf die hell erleuchtete Skyline von Singapur und dem wohl spektakulärsten Pool, den ich seit langem erlebt habe. Zusammen mit meinen beiden brasilianischen Freundinnen haben wir uns ein Geschenk der Extraklasse geleistet, und während wir im Hafen von Singapur lagen, für eine Nacht die Heiligen Drei Königinnen gespielt.:)
http://www.marinabaysands.com/SandsSkypark/Sands_Sky_Park.aspx
Am 22.Dezember hatten wir auch unseren turnaround day, Einschiffung, und uns dann auf die achtzehntägige Reise nach Hong Kong auf gemacht.
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