Samstag, 19. März 2011

Fluch der Karibik

Eher ein Segen, wuerde ich sagen! Ich kann mich keineswegs beklagen: seit einer Woche hat es mich wieder, das Schiffsleben. Ich bin in Miami in die Journey eingestiegen, und bin nur eine der allerwenigsten meiner Kollegen, die noch nicht das Vergnuegen hatte, mit einem Schiff durch die Karibik zu schippern. Die meisten begegnenen einem eher "hmm, been there, done that", und es muss auch nicht unbedingt noch mal sein.

Versteh ich nicht, ich find's toll!! Wir fahren die schoensten Inselchen an, und noch nie konnte ich bisher meine Mittagspause am Strand so konsequent durchziehen. Herrlich.

Meinen Einstand habe ich in St. Kitts genossen, und bin auf Crew-Tour auf einen Katamaran gegangen. Den ganzen Urlaub (naja, nur ein bisschen) lag ich Suse in den Ohren, ich moechte gern eine Katamaranfahrt machen, wir waren im Endeffekt mit viel wichtigeren Dingen beschaeftigt. Und kaum komme ich hier an Bord, da hat mein Herz auch schon einen Sprung hoeher gemacht, als ich gesehen habe, was auf dem Programm steht. Und weil alle diese Tour schon mitgemacht hatten (das Schiff faehrt hier schon ein paar Wochen rum), und ich als eine der Letztangekommenen bevor wir auf die Transatlantik-Fahrt gehen, ganz heiss drauf war, bin ich mit der kompleten Kuechenmanschaft an Bord eines Katamarans gegangen, das fuer 40 Mann gechartert war, wir es aber nur auf eine Truppe von 15 Mann gebracht hatten. Und Mann im buchstaeblichen Sinn: unter meinen ganzen Freunden aus der Kueche, diejenigen, die es sonst nicht so einfach raus schaffen, den ganzen Indern und Filipinos, war ich DIE einzige. Zusammen mit dem amerikanischen Chefkoch. Eine Bombenparty! :)

Und ansonsten teste ich mich von Tag zu Tag durch die schoensten Straende der Karibik, man muss ja wissen, was man den Leuten so weiterempfehlen kann, nicht wahr? Heute und morgen sind wir in St. Barthelemy, franzoesisches Inselchen der Oberluxusklasse. Fuer meinen Mojito habe ich nicht weniger als 20 Dollar gezahlt, aber wenn man schon mal hier ist, denkt man sich auch, was soll's, das Leben ist viel zu kurz, wenn nicht jetzt, dann nie! Nicht weit von uns liegt hier die superduper Yacht von dem Abramovich, die im uebrigen gar nicht viel kleiner sein soll, als unsere Journey!

Zumindest bin ich fuer die naechsten paar Monate wieder (gluecklich) gestrandet/unterwegs und decke nun auch mal die klassische Strecke ab, die, mit der sonst alle anderen anfangen. Nach drei Jahren auf See komme ich nun auch mal in die Karibik, und auf eine Transatlantik (auf die ich mich uebrigens nicht soo unbedingt freue, bei neun Seetagen in Folge, dann nur in Gibraltar docken, wo ich nicht ein zweites Mal hin muss, und dann noch mal zwei Tage auf See, bis wir dann endlich in Barcelona sind...), und dann ist es auch schon so weit, und ich kann in gar nicht mehr so viel Zeit meine allerersten Gaeste an Bord empfangen: liebe Ellies, ich freu mich auf euch! :)

1 Kommentar:

  1. Halli Hallo - na darauf kannste aber wetten, dass wir zur Stelle sind und uns auch schon riesig freuen! Es frühlingt nun hier auch endlich kräftig und so vergeht die Wartezeit bis zum Wiedersehen sonnig, vor allem im Herzen!! Bussi bis denne, dGM

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