



Manaus, und wir sind weit, weit weg von allem!
1600KM in jede Richtung nichts als Urwald, endloser, tropischer Regenwald, und natuerlich die unzaehlbaren Seitenarme des Amazonas.
Teilweise fahren wir so dicht an der Boeschung vorbei, man koennte stundenlang an der Reeling stehen und Ausschau halten nach wildem Getier (wer die Zeit hat..).
Drei Tage haben wir in Manaus verbracht, und ich hab am Tag 1 eine Crew Tour mitgemacht, bei der wir auf dem Amazonas rumgeschippert sind, Riesen-Wasser-Lilien gesehen haben und Siedlungen entlang des Flusses...siehe Fotos. Ganz schoen hart! Einsam, abgschieden, aber vor allem bitterarm.
Manaus an sich, und der erste Eindruck, den wir vom Hafen bekommen haben...naja...eher abschreckend. Der Himmel, am ersten Tag bedeckt, hat auch nicht unbedingt die einladensten Seiten betont. Auch hier kann man das "Meeting of the Waters"-Schauspiel beobachten, am "Ursprung" des Amazonas, wo der Rio Solimões mit dem Rio Negro zusammen fliesst. Unter vorgehaltener Hand one muddy river meets another muddier river...Aber gut. Das ist schon beeindruckend!
Tag 2 bescherte uns wie aus dem Nicht die sonst ueblichen 40 Grad Celsius, und eine Feuchtigkeit...meine Guete! Und alles sah im Nu gleich viel freundlicher aus. Abends haben wir die Bars unsicher gemacht, und ich kann mich nicht entscheiden, eine Mischung aus Havanna's huebsch restaurierten Haeuserfassaden in allen moeglichen Farben, und auch ein Hauch von Mexico, mit den klein geschossigen Haeusern, eins neben dem anderen, alle dicht aneinandergereiht. Und zwischendurch dann immer diese alten Kolonialgebaeude aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts, wo Manaus durch die Gummiherstellung mehr als reich geworden ist! Die Haeuser, Wow! Wenn man sich die Stadt dann vor hundert Jahren vorstellt, Gummi-Barone, die sich Palaeste mit Stuck aus Italien, und Marmor aus Portugal und und und haben erbauen lassen, wobei Manaus urspruenglich doch nur ein Matschiger Huegel mitten im Urwald war...das ist einfach unglaublich!
Tag 3 bin ich auf eine Stadt-Tour der anderen Art gegangen, und dort haben wir zuerst das Opernhaus besichtig. Wunderwunderschoen! Man macht sich kein Bild von dem, was hier wirklich zu Hochzeiten losgewesen sein muss. Was einst eine Mega-reiche Stadt war, hm, davon ist so viel nicht mehr uebrig. Viel Armut, das meiste was man an Haeusern sieht, ist runtergekommen und schaebig. Viel Muell, Gottohgott. Aber nachts wird aufgeraeumt, wenigstens das. Und nachts gefiel mir die Atmosphaere fast noch besser, als tagsueber. Alles so schoen beleuchtet und ruhig.
Erst als wir im Opernhaus zur Besichtigung waren, hat es irgendwie bei mir klick gemacht. Dieses Gemaelde mit dem Amazon-Einheimischen und der gekidnappten Jungfrau, irgendwie kam ich mir bis jetzt immer noch wie in einem Film vor. Amazonas, Brasilien...wir...HIER?!
Jawohl, und sowas von!
Me..LIKE!!!
1600KM in jede Richtung nichts als Urwald, endloser, tropischer Regenwald, und natuerlich die unzaehlbaren Seitenarme des Amazonas.
Teilweise fahren wir so dicht an der Boeschung vorbei, man koennte stundenlang an der Reeling stehen und Ausschau halten nach wildem Getier (wer die Zeit hat..).
Drei Tage haben wir in Manaus verbracht, und ich hab am Tag 1 eine Crew Tour mitgemacht, bei der wir auf dem Amazonas rumgeschippert sind, Riesen-Wasser-Lilien gesehen haben und Siedlungen entlang des Flusses...siehe Fotos. Ganz schoen hart! Einsam, abgschieden, aber vor allem bitterarm.
Manaus an sich, und der erste Eindruck, den wir vom Hafen bekommen haben...naja...eher abschreckend. Der Himmel, am ersten Tag bedeckt, hat auch nicht unbedingt die einladensten Seiten betont. Auch hier kann man das "Meeting of the Waters"-Schauspiel beobachten, am "Ursprung" des Amazonas, wo der Rio Solimões mit dem Rio Negro zusammen fliesst. Unter vorgehaltener Hand one muddy river meets another muddier river...Aber gut. Das ist schon beeindruckend!
Tag 2 bescherte uns wie aus dem Nicht die sonst ueblichen 40 Grad Celsius, und eine Feuchtigkeit...meine Guete! Und alles sah im Nu gleich viel freundlicher aus. Abends haben wir die Bars unsicher gemacht, und ich kann mich nicht entscheiden, eine Mischung aus Havanna's huebsch restaurierten Haeuserfassaden in allen moeglichen Farben, und auch ein Hauch von Mexico, mit den klein geschossigen Haeusern, eins neben dem anderen, alle dicht aneinandergereiht. Und zwischendurch dann immer diese alten Kolonialgebaeude aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts, wo Manaus durch die Gummiherstellung mehr als reich geworden ist! Die Haeuser, Wow! Wenn man sich die Stadt dann vor hundert Jahren vorstellt, Gummi-Barone, die sich Palaeste mit Stuck aus Italien, und Marmor aus Portugal und und und haben erbauen lassen, wobei Manaus urspruenglich doch nur ein Matschiger Huegel mitten im Urwald war...das ist einfach unglaublich!
Tag 3 bin ich auf eine Stadt-Tour der anderen Art gegangen, und dort haben wir zuerst das Opernhaus besichtig. Wunderwunderschoen! Man macht sich kein Bild von dem, was hier wirklich zu Hochzeiten losgewesen sein muss. Was einst eine Mega-reiche Stadt war, hm, davon ist so viel nicht mehr uebrig. Viel Armut, das meiste was man an Haeusern sieht, ist runtergekommen und schaebig. Viel Muell, Gottohgott. Aber nachts wird aufgeraeumt, wenigstens das. Und nachts gefiel mir die Atmosphaere fast noch besser, als tagsueber. Alles so schoen beleuchtet und ruhig.
Erst als wir im Opernhaus zur Besichtigung waren, hat es irgendwie bei mir klick gemacht. Dieses Gemaelde mit dem Amazon-Einheimischen und der gekidnappten Jungfrau, irgendwie kam ich mir bis jetzt immer noch wie in einem Film vor. Amazonas, Brasilien...wir...HIER?!
Jawohl, und sowas von!
Me..LIKE!!!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen