Montag, 7. Mai 2012

Ein Herz für...Südamerika


Wenn man erst mal dabei ist, dann kann man immer ziemlich schwer wieder aufhören. Reisen. Entdecken & Erkunden. Und die Seele baumeln lassen. Fremde Köstlichkeiten probieren. Und herausfinden, wie die Leute da so ticken. Fernweh… weiterhin ungebrochen!
Nach einer ausgiebigen Tour durch Peru bin ich weiter ins Nachbarland: Ecuador. Und da gibt es ja auch unverschämt viele Dinge zu machen, so viel Zeit kann man ja gar nicht mitbringen ;) Und so bin ich dann von der Hauptstadt Quito, auf kühlen 2800m gelegen und von schönen Berggipfeln umringt, ausgeschwärmt. Hauptstädte haben immer einen ganz eigenen Charme, geben mir persönlich aber nicht allzu viel. Drum einfach nur: raus! Zunächst nach: Otavalo, etwas in nördliche Richtung. Und da kann man schon die ein oder andere Wanderung machen, Lagunen in stattlichen Höhen erwandern, oder in Thermalquellen baden, in natürlich heißen, eine Wohltat für müde WandererfüßeJ.  Und dann hab ich mich nach Schönwetter gesehnt, und Wärme und Sonne. Gen Süden, vorbei am Vulkan Cotopaxi, ging es in den süßen Ort Baños. Ecuador ist Bus-technisch genauso gut ausgebaut wie Peru, nur der Vorteil ist: das Land ist einen großen Deut kleiner, und die Entfernungen sind wirklich erträglich. In Baños verbringt man aus dem Stand mehr Tage, als eigentlich vorgesehen. Zu schön, um Fahrrad zu fahren, zu wandern, reiten(!?.. Aber woll!) und einfach nur in dem schönen Klima abzuhängen, in einem der super-individuellen Hostels, lecker essen gehen in einem der wirklich coolen Restaurants. Es gibt wirklich für jeden Geschmack etwas! Baños ist die perfekte Mischung aus Erholung und Erlebnis, und vom Klima so leicht und lieblich, ach und warum heißt dieser Ort so wie er heißt? Claro – die Baños Termales sind das Vorhängeschild dieser Gegend und machen einfach nur gute LauneJ. 
Als Abschieds-Geschenk an sieben Monate unterwegs sein hab ich mir in Montañita, einem total relaxten Surferort an der Pazifikküste entlang der Ruta del Sol, eine ganze Woche die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.  Und mich von Mariana’s frisch gepressten Säften verwöhnen lassen. Diese nette Dame an der ‚Strandpromenade‘ hat mich echt gekriegt, mit ihren frischen Brombeer-, Ananas-Orange oder Papaya-Erdbeer-Kreationen. Zum Reinsetzen, und für später auch gern mit Schuss ;P.
In Lima, wo ich meine ganzen unwichtigen Sachen im Hostal in Barranco gelagert hatte, bin ich dann noch zwei Tage abgetaucht. Und schließlich von dort mit vier verschiedene Flugzeugen über den großen Teich und gefühlt einmal um die ganze Welt, nach Haus gejettet.
Und kaum vierzig Stunden später, mit schönem Sonnenschein im Rucksack und einem Glücksgefühl das mir bis heute auf die Stirn geschrieben steht, bin ich dann auch in meinem geliebten Ille wieder eingetroffen, Ferien!
Und nach all dieser Zeit nun ein überzeugter ‚South American Explorer‘! Mit vollem Blut, von ganzem Herzen...und Lust auf MEHR!

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