Wenn man erst mal dabei ist, dann
kann man immer ziemlich schwer wieder aufhören. Reisen. Entdecken &
Erkunden. Und die Seele baumeln lassen. Fremde Köstlichkeiten probieren. Und
herausfinden, wie die Leute da so ticken. Fernweh… weiterhin ungebrochen!
Nach einer ausgiebigen Tour durch
Peru bin ich weiter ins Nachbarland: Ecuador. Und da gibt es ja auch
unverschämt viele Dinge zu machen, so viel Zeit kann man ja gar nicht
mitbringen ;) Und so bin ich dann von der Hauptstadt Quito, auf kühlen 2800m
gelegen und von schönen Berggipfeln umringt, ausgeschwärmt. Hauptstädte haben
immer einen ganz eigenen Charme, geben mir persönlich aber nicht allzu viel.
Drum einfach nur: raus! Zunächst nach: Otavalo, etwas in nördliche Richtung.
Und da kann man schon die ein oder andere Wanderung machen, Lagunen in
stattlichen Höhen erwandern, oder in Thermalquellen baden, in natürlich heißen,
eine Wohltat für müde WandererfüßeJ. Und dann hab
ich mich nach Schönwetter gesehnt, und Wärme und Sonne. Gen Süden, vorbei am
Vulkan Cotopaxi, ging es in den süßen Ort Baños. Ecuador ist Bus-technisch
genauso gut ausgebaut wie Peru, nur der Vorteil ist: das Land ist einen großen
Deut kleiner, und die Entfernungen sind wirklich erträglich. In Baños verbringt
man aus dem Stand mehr Tage, als eigentlich vorgesehen. Zu schön, um Fahrrad zu
fahren, zu wandern, reiten(!?.. Aber woll!) und einfach nur in dem schönen
Klima abzuhängen, in einem der super-individuellen Hostels, lecker essen gehen
in einem der wirklich coolen Restaurants. Es gibt wirklich für jeden Geschmack
etwas! Baños ist die perfekte Mischung aus Erholung und Erlebnis, und vom Klima
so leicht und lieblich, ach und warum heißt dieser Ort so wie er heißt? Claro –
die Baños Termales sind das Vorhängeschild dieser Gegend und machen einfach nur
gute LauneJ.
Als Abschieds-Geschenk an sieben
Monate unterwegs sein hab ich mir in Montañita, einem total relaxten Surferort
an der Pazifikküste entlang der Ruta del Sol, eine ganze Woche die Sonne auf
den Bauch scheinen lassen. Und mich von
Mariana’s frisch gepressten Säften verwöhnen lassen. Diese nette Dame an der
‚Strandpromenade‘ hat mich echt gekriegt, mit ihren frischen Brombeer-,
Ananas-Orange oder Papaya-Erdbeer-Kreationen. Zum Reinsetzen, und für später
auch gern mit Schuss ;P.
In Lima, wo ich meine ganzen
unwichtigen Sachen im Hostal in Barranco gelagert hatte, bin ich dann noch zwei
Tage abgetaucht. Und schließlich von dort mit vier verschiedene Flugzeugen über
den großen Teich und gefühlt einmal um die ganze Welt, nach Haus gejettet.
Und kaum vierzig Stunden später,
mit schönem Sonnenschein im Rucksack und einem Glücksgefühl das mir bis heute
auf die Stirn geschrieben steht, bin ich dann auch in meinem geliebten Ille
wieder eingetroffen, Ferien!
Und nach all dieser Zeit nun ein
überzeugter ‚South American Explorer‘! Mit vollem Blut, von ganzem Herzen...und Lust auf MEHR!
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